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Belohnung wofür das denn?

Hier erfahren Sie, warum es sogar aus neurobiologischer Sicht gut und wichtig ist, sich selbst zu belohnen.

Das gehört doch zu meinem Job, wieso soll ich mich denn dafür belohnen?
In etwa so sagte das neulich eine Führungskraft im Coaching. Sie ist mit Anfang 30 noch relativ jung, doch hatte sie auch schon einiges erreicht, als Country Head verantwortlich für 2 Länder mit knapp 50 Mitarbeitern.
Ihre Arbeit hat für sie einen sehr hohen Wert und sie war dafür bereit vieles – wie ihr Privatleben und Sport – unterzuordnen.

Innerhalb des Coachings kamen wir zu dem Punkt, an dem ich sie fragte, wie sie sich für die ganze Arbeit und ihre Erfolge belohnen würde – schließlich hatte sie das Geschäftsjahr mit einem satten Umsatzplus beendet. Sie schaute mich verwundert an und sagte: “Das ist doch ganz normal und gehört zu meinem Job.“

Für meine Entgegnung hole ich ein wenig aus, und möchte dazu auch die Erkenntnisse aus der Hirnforschung vereinfacht darstellen:
Wenn ich mich zum Beispiel nach einer anstrengenden Wanderung auf der Hütte sitzend mich mit einem köstlichen Kaiserschmarrn belohne, so entsteht ein Hochgefühl. Dafür ist hauptsächlich ein Neurotransmitterstoff im Gehirn verantwortlich: Dopamin. Als Botenstoff sorgt er dafür, dass in unserem Gehirn Informationen übertragen werden. Und: je häufiger ein solches Hochgefühl sich einstellt, umso stärker wird auch der Impuls, das wieder zu tun.

Nun ist der Kaiserschmarrn nicht für jeden die richtige Belohnung, für den einen mag es das alkoholfreie Weizenbier sein, für den anderen einfach die umwerfende Aussicht auf die Bergspitzen, das ist abhängig von den eigenen Wertesystemen und die können so unterschiedlich sein, so unterschiedlich wie die Menschen sind.
Daher gilt es auch hier gut herauszufinden, was für einen selbst die passende Belohnung ist, denn so wird man ganz leicht mehr davon tun…

Und für alle, die es gern etwas wissenschaftlicher haben möchten, hier eine Empfehlung:

https://www.dasgehirn.info/denken/motivation/schaltkreise-der-motivation

Und meine Klientin ist nun übrigens Besitzerin von einem Paar totschicken, roten Wildleder Stiefeletten. Die zieht sie bevorzugt an, wenn ein schwieriges Gespräch ansteht und es erinnert sie dann daran, was sie schon alles geschafft hat….

Wenn Sie auch Ihr Verhalten sich selbst und anderen gegenüber hinterfragen möchte dann kontaktieren Sie mich. Ich unterstütze Sie bei der Reflexion und dem Entwickeln neuer Strategien.

Lesen Sie in meinem nächsten Beitrag, ob und wie Online-Coaching hilfreich sein kann. 

Innovative Ansätze im Konflikt-Coaching

Eine guter innovativer Ansatz zur Beleuchtung und Klärung von Konflikten ist der sogenannte Konfliktnavigator von Dr. Claudia Eilles-Matthiessen.

Ausgangspunkt ihres Modells ist; dass neben der reinen Sachklärung auch die Ebenen der Selbstregulierung und der Beziehungsregulation beachtet werden. Denn bei einem hocheskalierten Konflikt geht es häufig längst nicht mehr nur um beispielsweise eine notwendige Verteilung der knappen Arbeitsressourcen. 

Der Vorteil für die Konfliktparteien liegt auf der Hand: durch das Modell des Konfliktnavigators gibt es eine klare Struktur, die ich in Konflikt-Coachings meinen Klienten an die Hand gebe, und damit Klarheit und Vertrauen im Vorgehen schaffen kann. Beide Konfliktparteien kennen damit den Prozess und können damit auch wieder Selbstverantwortung übernehmen, wenn Sie erkennen können, was ihr eigener Beitrag dabei ist.
Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie ein Konflikt-Coaching erwägen!  

Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel
oder direkt auf Ihrer Website: https://www.plan-c-frankfurt.de